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Technik Anja Franz AN

Zentrale Telefonnummern der Technikbotschafter*innen jetzt geschaltet!

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23.11.2017


Wer kennt das nicht: Der Computer fragt nach Updates, der Drucker will nicht mehr drucken, das neue Handy ist irgendwie schwer zu bedienen oder man weiß nicht, ob und welches man sich überhaupt kaufen möchte? Auch neue Haushaltsgeräte oder ein Sendersuchlauf am Fernseher können einen hin und wieder überfordern. Ältere Bürger*innen aus Gelsenkirchen haben da besonderes Glück. In solchen Fällen können sie kostenfrei die ehrenamtlichen Technikbotschafter*innen rufen – die kennen sich aus und helfen geduldig bei der Lösung solcher Probleme!


Wer sind die Technikbotschafter*innen?

Die Technikbotschafter*innen sind Freiwillige, die vor allem älteren Bürger*innen aus Gelsenkirchen als Ansprechpartner bei Fragen rund um Technik zur Seite stehen. Dabei sind sie nicht nur beim Lösen akuter Probleme behilflich, sondern geben auch regelmäßig Einführungskurse für Smartphones, Tablets oder Computer oder bieten Sprechstunden an – in mehreren Stadtteilen Gelsenkirchens.

Eine Freiwillige, die bereits länger dabei ist, bringt das Anliegen auf den Punkt: „Auch ältere Menschen wollen an der Vernetzung der Gesellschaft teilnehmen - trotz vielleicht zunehmender Unbeweglichkeit Kontakte zu Freunden halten, online einkaufen und Informationen über ihr Stadtviertel erhalten. Der Umgang mit Technik und modernen Kommunikationsgeräten ermöglicht ein langes eigenständiges Leben zuhause. Dafür wollen wir uns einsetzen.“

Bereits seit 2013 ist die 1. Generation von Technikbotschafter*innen – entstanden aus den ZWAR Gruppen Gelsenkirchen – in Gelsenkirchen unterwegs. Im April 2017 wurden im Rahmen des QuartiersNETZ-Projekts im Verbund vom Forschungsinstitut Geragogik, dem Generationennetz Gelsenkirchen, der VHS Gelsenkirchen und den erfahrenen Technikbotschafter*innen weitere Freiwillige ausgebildet. Die nun insgesamt 35 Technikbotschafter*innen erhielten im Hans-Sachs-Haus ihr Zertifikat und ihren offiziellen Ausweis vom Sozialdezernenten der Stadt Gelsenkirchen, Luidger Wolterhoff und vom Direktor der Volkshochschule Gelsenkirchen, Michael Salisch.